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Trainer Lutz Strauch: "Mir fehlen die Worte"

erstellt von Monika Duhme | |   Handball

Damenhandball, Landesliga

HSG Rietberg-Mastholte – TSG Harsewinkel 22:24 (14:10)

 

Geknickte Gesichter bei den Damen der HSG Rietberg-Mastholte. Nach der dritten Niederlage binnen vier Spielen sah es so aus, als ob die Tabellenführung futsch wäre. Doch zwei Stunden später das Aufatmen. Verfolger Lünen hatte in Hamm einen Punkt abgegeben. Damit stehen die beiden Mannschaften vor dem „Entscheidungsspiel“ in der nächsten Woche punktgleich an der Tabellenspitze. Auf Grund des direkten Vergleichs behält das Strauch-Team die Pool-Position.

Warf man einen Blick auf die Körpersprache, war auch in dieser Woche der Gegner deutlich galliger und kämpferischer eingestellt als die HSG. Trotzdem gingen diese in der ersten Halbzeit lediglich einmal beim 3:4 in Führung. Ansonsten war es die HSG, welche die Nase vorn hatte und bis zur Pause einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielte.

Direkt nach dem Wiederanpfiff hatte man den Eindruck, die HSG hätte zu alter Spielstärke zurückgefunden. Sie trumpfte auf und zog mit hohem Tempo auf 19:11 davon. Doch wer gedacht hätte, die Vorentscheidung sei hiermit gefallen, musste sich eines Besseren belehren lassen. In den letzten 20 Minuten zeigten die Gastgeberinnen eine katastrophale Leistung. Zahlreiche hundertprozentige Torchancen blieben liegen. Gleich fünf Strafwürfe sowie acht Möglichkeiten, völlig allein vom Tor blieben ungenutzt. Dadurch wurde Harsewinkel förmlich aufgebaut und gestärkt. Die TSG nutzte die Möglichkeiten und glich in der 50. Minute erstmals zum 20:20 aus, um im Anschluss gar die Führung zu übernehmen. Ein Aufbäumen der HSG blieb allerdings aus.

„Mir fehlen die Worte,“ saß ein völlig geknickter HSG-Trainer Lutz Strauch auf der Bank.

HSG: Herrmann, Südhaus – Böckmann (3), Grusdas (5), Hollenhorst (1), Neubauer (3), Oesterwiemann, Ortmann (2), Picker (3), Ressel (1), Schwienheer, Strohmeier (4), Strotkötter, Sudahl.