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Totalausfall in der zweiten Halbzeit

erstellt von Monika Duhme | |   Handball

Ein klassischer Totalausfall in der zweiten Halbzeit bescherte der HSG Rietberg-Mastholte eine weitere, vor allen Dingen in der Höhe, unnötige Niederlage.

Handball, Bezirksliga
HSG EGB Bielefeld – HSG Rietberg-Mastholte 31:18 (12:9)

Dabei lief es anfangs sogar ganz gut. Die Deckung der HSG stand und hatte mit Gerrit Oetter einen starken Rückhalt. Zwar wurden im Angriff nicht alle Chancen konsequent genutzt, doch die Gäste führten bis zur 20. Minute. Dann kamen die Hausherren jedoch immer besser ins Spiel und übernahmen zur Pause eine Drei-Tore-Führung. Dennoch war laut Aussage von HSG-Trainer Kanning zu diesem Zeitpunkt noch alles im grünen Bereich.

Doch was nach der Pause geschah, konnte selbst ein sonst besonnener Trainer Kanning nicht so einfach stehen lassen. „Das war einfach schlampig. Lediglich Jenik Heckemeier und Marvin Hilgenkamp zeigten noch kämpferischen Einsatz,“ so der Coach. Entgegen der Vorgabe, in der Deckung defensiv zu spielen, agierte diese immer offensiver. Da ließ sich der Bielefelder Kreisläufer nicht zwei Mal bitten. Insgesamt 12 Tore erzielte dieser. Im Angriff lief auch nicht mehr viel zusammen. Der gegnerische Torwart wurde quasi zum Helden geworfen, während die eigenen nicht mehr viel zu fassen bekamen. Dass die Gäste dann auch noch die Köpfe in den Sand steckten, nutzten die Gastgeber gnadenlos aus.

 

HSG: Oetter, Wimmelbücker – Bartels, Bexten (1), Y. Descher (3), Dorenkamp (2), Fürbach, Grusdas, Heckemeier (1), Herbort (2), Hilgenkamp (2), Johanndeiter (5), Pöppelbaum (2), Scholhölter.