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RWM trauert um Heinrich Tanger

|   Vorstand

Tiefe Trauer erfüllt den SV Rot-Weiß 1950 e. V. Mastholte zum Jahreswechsel. Im Alter von 88 Jahren ist sein Ehrenvorsitzender Heinrich Tanger zum Jahresende verstorben.

Den Verstorbenen konnte man auch schlicht „Mister Rot-Weiß“ nennen. Tanger war eines der Gründungsmitglieder. 21 Jahre (1972 – 1993) fungierte der sympathische Fußballer als Vorsitzender des Vereins. Bei seiner Amtsübernahme bestand der Verein lediglich aus einer Fußball-Abteilung. Unter der Regie von Tanger wurden nach und nach fünf weitere Abteilungen ins Leben gerufen. RWM wurde zu seinem Lebenswerk. Erstaunlich hierbei – obwohl er selbst schon Fußball spielte, fing er auch noch an, aktiv Tischtennis und Tennis zu spielen. Dies übrigens bis in ein hohes Alter.

Mit Augenmaß und gleichwohl auch mit der nötigen Portion Hartnäckigkeit hat Tanger zahlreiche bauliche Maßnahmen durchführen lassen. Als Beispiel sind hier das Sportheim oder das Tennisheim zu nennen. Aber nicht nur das, er war jeweils selbst der Erste, der die Schüppe in die Hand nahm und so mit gutem Beispiel voran ging und die anderen Sportler zur Eigenleistung motivierte.

1993 räumte Tanger den „Chefsessel“, um die Aufgaben in jüngere Hände zu legen. Auch dies hatte er vorausblickend geplant und vorbereitet. Bereits einige Jahre vorher hatte er Walter Löhner als Geschäftsführer in die Vorstandsarbeit integrieren können. Als dieser dann seinen Posten übernahm, ging alles reibungslos über die Bühne. Seit dem stand der Verstorbene, im Verein liebevoll Heini genannt, dem Verein als Ehrenvorsitzender weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Die Rot-Weißen wussten: „Auf Heini kann man zählen, wenn man ihn braucht.“

Bis zum Schluss hat der Verstorbene sich durch die Zeitungen über sein RWM auf dem Laufenden gehalten und war auch noch gelegentlich bei Veranstaltungen zu sehen, so etwa bei der Generalversammlung 2018.

Heinrich Tanger wird den Mitgliedern von RWM stehts in guter Erinnerung bleiben – haben sie ihm doch viel zu verdanken. Das ganze Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin sowie seinen Kindern.