Nur noch ein Sieg fehlt zum Wiederaufstieg

Damenhandball, Landesliga

HSG Rietberg-Mastholte – Hammer SC 21:16 (12:9)

 

Reichlich nervös und zum Teil sogar übermotiviert zeigten sich die Damen um Trainer Lutz Strauch bereits beim Warmmachen. Dass die Schiedsrichter nicht antraten, trug nicht gerade zur Beruhigung bei. Mit Hammer Einwilligung sprangen die HSG-Schiedsrichter Bernd Strotkötter und Monika Duhme in die Bresche.

Den ca. 150 Zuschauern präsentierten die Gastgeberinnen ein zerfahrenes Spiel. Zwar gingen sie in Führung, doch anders als in der Vorwoche, stand die Abwehr nicht so sattelfest. Auch im Angriff blieben einige Chancen ungenutzt. Beim 10:5 in der 20. Minute hatte die HSG es in der Hand, sich bereits zur Pause vorentscheidend abzusetzen. Diese Möglichkeit wurde jedoch vertan und Hamm verkürzte auf drei Tore.

Die Gäste steckten nicht auf. Mit drei A-Jugendlichen verstärkt, wollten sie sich nicht kampflos geschlagen geben und boten lange Paroli. In der zweiten Halbzeit überzeugte die HSG dann mehr mit vielen Einzelaktionen als mit spielerischer Überlegenheit. Da diese zum Erfolg führten, wollte HSG-Trainer Lutz Strauch nicht meckern. „Schön geht anders, aber egal, wir haben die Punkte,“ stellte er sachlich fest.

Bereits am morgigen Mittwoch sind die HSG-Damen erneut gefordert. Der Soester SV hatte darum gebeten, das letzte Saisonspiel vorzuziehen.

HSG: Hermann, Südhaus – Böckmann, Grusdas (8), Hollenhorst, Neubauer (2), Oesterwiemann, Ortmann (2), Picker (2), Ressel (1), Schwienheer (3), Strohmeier (3), Strotkötter, Sudahl.