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Kampf und Siegeswille fehlen

erstellt von Monika Duhme | |   Handball

Obwohl die Gäste ersatzgeschwächt angereist waren, mussten die Damen der HSG Rietberg-Mastholte erneut eine deutliche Klatsche hinnehmen.

Damenhandball, Verbandsliga
HSG Rietberg-Mastholte – Ibbenbürener SpVg 08 II 12:22 (6:10)

Eklatant waren die technischen Fehler insbesondere im Angriff. Hier macht sich die eher durchschnittliche Trainingsbeteiligung immer mehr bemerkbar.

Dabei lief die erste Viertelstunde durchaus gut für die Gastgeberinnen. Zwar ging Ibbenbüren in Führung. Diese konnte aber kurzfristig in ein 5:4 gedreht werden. Danach riss jedoch der Faden bei der HSG. Zwar stand die Abwehr noch halbwegs stabil, doch im Angriff häuften sich die Fehler. Pässe kamen nicht an oder wurden nicht gefangen. Die Gäste nahmen diese Geschenke dankend an und zogen zur Pause auf vier Tore davon.

Auch in der zweiten Halbzeit war kein Aufbäumen zu erkennen. Überzeugten die HSG-Damen in den ersten Saisonspielen mit Kampf und Leidenschaft, ließen sie diese Attribute in diesem Spiel deutlich missen. Denn gegen Ibbenbüren wäre durchaus mehr drin gewesen. Stattdessen steckten die HSG-Spielerinnen die Köpfe in den Sand, zeigten keine nennenswerte Gegenwehr und ergaben sich so ihrem Schicksal.

Fassungslos standen anschließen Trainer Johannes Böckmann und Torwart-Trainer Reiner Konikowski zusammen. „Im Training sieht das immer ganz anders aus,“ so Konikowski.

 

HSG: Duhme, Südhaus – Bolesta (1), Hollenhorst, Kasapoglu (1), Oesterwiemann, Osmers (2), Picker (1), Ressel (1), Schwienheer (1), Sonntag, Strohmeier (5), Wieck.