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HSG-Damen zahlen Lehrgeld

erstellt von Monika Duhme | |   Handball

Deutlich Lehrgeld zahlen mussten die Damen der HSG Rietberg-Mastholte gegen Tabellenführer Bad Salzuflen.

Damenhandball, Verbandsliga
HSG Rietberg-Mastholte – Handball Bad Salzuflen 11:29 (5:15)

Es war klar, dass der Oberliga-Absteiger als klarer Favorit in dieses Spiel ging. Dennoch hätte das Ergebnis nicht ganz so deutlich ausfallen müssen.

In der Abwehr standen die HSG-Damen richtig gut, so dass sich die Gäste im Positionsspiel deutlich mehr anstrengen mussten, als erwartet. Allerdings haperte es im Angriff. Statt den Ball lange laufen zu lassen, wurde viel zu überhastet abgeschlossen. Mit Würfen auf halber Höhe oder nach unten wurde die gegnerische Torwartin zur Heldin geworfen. Diese bedankte sich und schickte ihre Mitspielerin mit präzisen Anspielen in die Gegenstöße. Gern nahmen diese die Chancen an und versenkten den Ball ein ums andere Mal im HSG-Netz. Beim Zurücklaufen hatten einige HSG-Spielerinnen den Ball nicht im Blick und konnten dadurch nicht sehen, dass sie den Gegenstoß mitunter hätten verhindern können. So hieß es nach nur zwölf Minuten bereits 1:6. Bereits zur Pause war die Partie entschieden.

Trotz Ansprache in der Kabine war die zweite Halbzeit ein Spiegelbild des ersten Durchgangs. Entsprechend enttäuscht zeigte sich HSG-Trainer Johannes Böckmann. „Wir haben nicht so gespielt, wie es beim Training besprochen war.“

Die Gäste hatten sogar ihren eigenen Fanclub inklusive Pauke mitgebracht, welche Richtig Stimmung machten. Dadurch hatte man den Eindruck, es wäre ein Auswärtsspiel. „Wir hätten uns lautere Unterstützung unserer eigenen Fans gewünscht, die hat man leider gar nicht gehört,“ zeigte sich Katharina Brocke nach dem Spiel nicht nur über die Niederlage enttäuscht.

HSG: Duhme, Südhaus – Bolesta, Brocke (1), Kasapoglu (1), Neubauer, Oesterwiemann (1), Osmers (6), Picker, Ressel (1), Schwienheer, Sonntag, Strohmeier, Wieck (1).