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HSG bietet im Ortsderby Paroli

erstellt von Monika Duhme | |   Handball

Haarscharf ist die HSG Rietberg-Mastholte an ihrem ersten Punkt vorbei geschrammt. „Wir haben heute über 60 Minuten vernünftigen Handball gesehen,“ zeigte sich HSG-Trainer Björn Kanning trotz Niederlage durchaus zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft.

Handball-Bezirksliga
HSG Rietberg-Mastholte – SG Neuenkirchen-Varensell 26:29 (13:15)

Diese hatte sich vorgenommen, von Beginn an hellwach zu sein, um nicht wieder einem deutlichen Rückstand hinterher zu laufen. Mit einer sehr defensiven Abwehr wurden die Gäste in Schach gehalten. So waren es die Hausherren, die zunächst immer ein Tor vorlegten und nach zehn Minuten mit 5:4 vorne lag. Allerdings stellten sich die Gäste in ihrer Deckung immer besser ein und vereitelten ein um andere Chance der HSG. Dadurch konnten diese zwar auf 5:12 davon ziehen, die Gastgeber ließen sich dadurch aber nicht verunsichern und kämpften weiter. Bis zur Pause verkürzte das Kanning-Team auf zwei Treffer. Hier wurden sich insbesondere im Angriff die Chancen gut erarbeitet. Gleichzeitig hatte die Deckung mit einem gutaufgelegten Gerrit Oetter entsprechenden Rückhalt.

Direkt nach dem Wiederanpfiff konnte die HSG zwar auf einen Treffer verkürzen. Der Ausgleich blieb ihr jedoch verwehrt. Stattdessen landete im Gegenzug der Ball im eigenen Tor. Die Gäste konnten bis zur 49. Minute erneut auf 19:25 davoneilen. Völlig unnötig war in dieser Phase eine Zeitstrafe gegen Torwart Gerrit Oetter, der aus Frust den Ball gegen die Wand getreten hatte. Da Jens Wimmelbücker fehlte, hatte Björn Rodejohann aus der Reserve ausgeholfen und zeigte in der Schlussphase ebenfalls einige Glanzstücke.

In einem Team-Time-Out stellte HSG-Trainer Kanning die Weichen um. Die Deckung wurde auf 4:2 umgestellt. Dadurch konnten einige Bälle abgefangen und über die erste oder zweite Welle im gegnerischen Tor untergebracht werden. Sie kam erneut auf 24:26 heran. Doch in der Schlussphase spielten die Gäste ihre Erfahrung aus und hielten den Ball im Angriff lange in ihren Reihen. Völlig erleichtert sangen diese „Derbysieger“, wussten sie doch, dass es ein hartes Stück Arbeit war.

 

HSG: Oetter, Rodejohann – Bartels (4), Bexten (3), Y. Descher (1), L. Descher, Dorenkamp (4), Fürbach (6), Grusdas (2), Heckemeier (1), Herbort (3), Hilgenkamp, Johanndeiter (2), Pöppelbaum.