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Frieda Duhme hält Mannschaft im Spiel

erstellt von Monika Duhme | |   Handball

Ein Punkt gewonnen oder verloren? Diese Frage wird gern bei einem Unentschieden gestellt. Letztendlich räumten beide Mannschaften ein, dass es auf Grund des Spielverlaufs ein gerechtes Ergebnis ist.

Damenhandball, Verbandsliga
HSG Rietberg-Mastholte - HT SF Senne 20:20 (11:12)

An die eigene Nase gefasst hatten sich jedenfalls die HSG-Spielerinnen. Von Beginn an zeigten sie einen großen kämpferischen Einsatz. Insbesondere die Deckung agierte sehr gut und wurde mit einer starken Frieda Duhme im Rücken ergänzt. Doch auch den Gästen war anzumerken, dass sie dringend den ersten Punkt verbuchen wollten. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Zwar hatte das Böckmann-Team lange Zeit eine Ein- oder Zwei-Tore-Führung, konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff fiel der Ausgleich zum 11:11 und im Anschluss der Führungstreffer der Gäste.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeberinnen leicht ins Straucheln. Der Ball wurde im Angriff zu überhastet abgeschlossen oder Pässe kamen nicht an. Nach dem 16:16 stagnierte das Spiel ein wenig. Jetzt war es Frieda Duhme im Tor zu verdanken, dass ihre Mannschaft im Spiel blieb. Diese zeigte so einige Glanzparaden, darunter zwei gehaltene Strafwürfe. 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff hieß es 20:20 und die HSG war in Ballbesitz. Schnell zückte HSG-Trainer Böckmann noch die Grüne Karte. Er schwor seine Mannschaft ein, den Ball auf jeden Fall in den eigenen Reihen zu halten. Dies wurde von seinen Spielerinnen umgesetzt. Zwar gelang kein Siegtreffer mehr, aber Senne kam nicht in Ballbesitz und so konnte sich die HSG über einen Punkt freuen.

HSG: Duhme, Klarhorst – Bolesta (2), Brocke (3), Hollenhorst (1), Kasapoglu, Oesterwiemann (3), Osmers (2), Picker (2), Ressel (1), Schwienheer, Sonntag, Strohmeier (5), Wieck (1).