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Die ersten zehn Minuten verpennt

erstellt von Monika Duhme | |   Handball

„Die ersten zehn Minuten waren sehr ärgerlich,“ kommentierte HSG-Trainer Johannes Böckmann.

Damenhandball, Verbandsliga
HSG Rietberg-Mastholte – HSV Minden-Nord II 25:33 (13:15)

Letztendlich brachten sich die HSG-Damen durch den verpennten Spielstart um die Möglichkeit eines Punktgewinns.

Die Trainingsinhalte wurden schlicht und ergreifend nicht umgesetzt. Hatte Böckmann vor 1:1-Situationen und zu langen Ballwechseln gewarnt, wurden genau diese Fehler von seinen Spielerinnen begangen. Dadurch kam Minden zu leichten Ballgewinnen, drückte auf das Tempo und zog auf 0:6 davon. In einem Team-Time-Out stellte Böckmann seine Abwehr um. Statt 6:0 agierte diese nun mit einer offensiven Manndeckung gegen die Mindener Spielmacherin. Fortan lief es auch im Angriff besser und die Gastgeberinnen konnten sich zur Pause auf zwei Tore heranpirschen.

Bis zur 50. Minute beim 23:25 war noch alles drin. Doch in dieser Phase wurden die HSG-Damen zu hibbelig und leisteten sich dadurch technische Fehler. Mit vier Toren in Folge zogen die Gäste wieder davon. Als letzte Möglichkeit, versuchte die HSG, mit einer siebten Feldspielerin das Spiel noch einmal zu drehen, haderte jedoch im Angriff mit den Möglichkeiten.

„Die Niederlage ist drei, vier Tore zu hoch ausgefallen,“ resümierte Böckmann nach dem Spiel.

 

HSG: Duhme, Herrmann, Südhaus – Bolesta (1), Hollenhorst (4), Neubauer (1), Oesterwiemann (2), Osmers (4), Picker (6), Ressel (2), Schwienheer, Sonntag, Strohmeier (3), Wieck (2).