HSG hofft beim Ortsderby auf mitreisende Fans

Eigentlich hatte der Handballverband dieses Wochenende als spielfrei angesetzt, damit alle den Auftakt der Frauen-WM im eigenen Land verfolgen können. Die Herren der HSG Rietberg-Mastholte müssen allerdings nachsitzen. Sie reisen zum Nachholspiel in den Nachbarort Neuenkirchen.

Handball, Bezirksliga
SG Neuenkirchen-Varensell - HSG Rietberg-Mastholte (Samstag, 17.30 Uhr) 

Es ist nicht nur ein Ortsderby für die beiden Mannschaften, gleichzeitig sind sie auch Tabellennachbarn. „Die Voraussetzungen könnten besser sein,“ so Co-Trainer Frederik Brand im Vorfeld. Sein Zwillingsbruder Dominik weilt auf Hochzeitsreise, Tim Strotkötter muss auf Grund eines Bänderrisses pausieren und Sebastian Pyttlick laboriert an einer Grippe.

Trainer Lars Gottwald befindet sich seit zwei Wochen auf einer Dienstreise. Vor der Abfahrt hat er der Mannschaft noch mitgeteilt, dass er zur nächsten Saison als Co-Trainer nach Soest wechselt. Darum hatte Frederik Brand in den letzten beiden Wochen das Training übernommen. Da auf Grund der Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen die Trainingsbeteiligung nicht gerade die beste war, sieht dieser die Nachbarn leicht favorisiert.

„Neuenkirchen ist sehr heimstark,“ weiß Brand zu berichten. Dennoch will die HSG nicht den Kopf in den Sand stecken und den Kampf annehmen. „Wir wollen uns so richtig reinhängen,“ prognostizierte Brand. Insbesondere im Angriff sollen die Ballverluste minimiert werden. Gleichzeitig hofft die Mannschaft auf zahlreiche mitreisende Fans und eine tolle Stimmung in der Halle.

Weiterer Ansporn ist natürlich die anschließende Weihnachtsfeier. Schließlich feiert es sich mit einem Sieg im Rücken deutlich besser.