HSG-Damen übernehmen die Tabellenführung

Die Vorzeichen standen alles andere als gut für die HSG Rietberg-Mastholte. Doch die Damen holten das Optimale heraus. In zwei Spielen erreichten sie vier Punkte und kletterten damit an die Tabellenspitze. Die Verletzung von Kathrin Grusdas stellte sich als nicht ganz so gravierend heraus, wie zunächst angenommen. Ebenso wie die Grippe-geplagte Hannah Ortmann stellten sie sich in den Dienst der Mannschaft. Gleichzeitig halfen Nina Strohmeier und Michelle Osmers aus der A-Jugend aus.

Damenhandball, Landesliga
TSG Harsewinkel – HSG Rietberg-Mastholte 24:31 (14:15)

Zwei Mannschaften auf Augenhöhe sahen die Zuschauer zunächst in der Harsewinkler Sporthalle. Die Gastgeberinnen machten deutlich, dass sie keinerlei Geschenke verteilen wollten. Zwar gingen die HSG-Damen mit 1:3 in Führung, mussten in der 11. Minute jedoch den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen. Die Gäste zeigten einige Schwächen in der Abwehr. So war es die TSG, welche zur Pause mit einem Tor führte.

In der zweiten Halbzeit war die HSG-Deckung deutlich griffiger. Durch eroberte Bälle wurde über die erste und zweite Welle der Weg zum Tor gesucht. Nach einer Viertelstunde waren die Gäste auf 16:22 davon geeilt. In einem Team-Time-Out versuchte die TSG noch einmal das Ruder herum zu reißen, doch die Gäste ließen sich davon nicht beirren und rannten die Gastgeberinnen förmlich nieder.

„In der ersten Halbzeit stand die Deckung nicht so gut. Das hat in der zweiten Hälfte besser geklappt,“ resümierte Kapitän Hannah Ortmann.

HSG: Hermann, Südhaus – Böckmann (4), Grusdas (7), Hollenhorst (2), Neubauer (3), Oesterwiemann, Ortmann (3), Osmers, Ressel (4), Schwienheer (3), Strohmeier (2), Strotkötter (2), Sudahl (1).

HSG Rietberg-Mastholte – VfL Sassenberg 30:26 (15:17)

Spitzenreiter, Spitzenreiter!!! Mit dem Sieg über den VfL Sassenberg erklomm die HSG endgültig die Tabellenführung. Dabei war es nicht gerade eine leichte Aufgabe, denn die Gäste stemmten sich mit aller Macht gegen eine Niederlage. Die HSG hatte zunächst einige Probleme in der Deckung. Hier fehlte die Aggressivität. Auch auf die Wechsel der Gäste wurde nicht richtig eingegangen. So waren es die Gäste, welche ab der 11. Minute die Führung übernahmen. Die HSG konnte noch froh sein, dass der VfL einige Chancen ungenutzt ließ, sonst wäre der Rückstand deutlicher ausgefallen.

In der zweiten Halbzeit klappte es, wie bereits am Freitag, deutlich besser in der Abwehr. Es wurde aggressiver zugepackt. Außerdem bekam die HSG die gegnerische Verena Stockmann besser in den Griff. In der 40. Minute fiel der Ausgleich zum 21:21. Zwar gingen die Gastgeberinnen nun in Führung, doch Sassenberg steckte nicht auf und blieb der HSG dicht auf den Fersen.

„Das war die stärkste Mannschaft, die wir bislang gesehen haben. Wir sind stolz auf die eigene Energieleistung in unserem Team, wo jede Spielerin Verantwortung übernimmt,“ so Co-Trainer Bernd Strotkötter.

HSG: Herrmann, Südhaus – Böckmann (7), Grusdas (8), Hollenhorst, Neubauer (3), Oesterwiemann (1), Ortmann (3), Ressel (1), Schwienheer, Strohmeier (4), Strotkötter, Sudahl (3).